Freiwilligendienste
in Trägerschaft der
Salesianer Don Boscos

"Wir lassen die jungen Leute nicht allein"

Veröffentlicht am: 05. November 2020
Wolfgang Kirchner

Durch Corona sind viele Träume und Pläne geplatzt. Das betrifft auch die jungen Menschen, die ein Jahr im Ausland verbringen wollten. Wolfgang Kirchner, Referent für Auslandsfreiwillige bei Don Bosco Volunteers in Bonn, zeigt sich im Interview optimistisch und macht jungen Leuten Mut, sich trotz schwierigen Zeiten als Don Bosco Volunteer zu bewerben.

Sind Bewerbungen zurzeit möglich?

Wir gehen aktuell davon aus, dass wir im September 2021 rund 40 Don Bosco Volunteers ins Ausland entsenden können - von Bonn und Benediktbeuern aus. Wir rechnen noch mit weiteren Bewerbungen, deshalb haben wir die Frist bis zum 31. Dezember 2020 verlängert.

Was hat sich geändert?

Aufgrund von Corona können zurzeit unsere Orientierungsseminare nur digital stattfinden. Das erste Treffen und Kennenlernen müssen wir also digital abhalten. Der Fokus liegt hierbei auf  Begegnung und Austausch. Außerdem informieren wir  über den Auslandsfreiwilligendienst mit dem weltwärts-Programm und klären alle wichtigen Fragen rund um die Organisation. Ziel ist es, den Bewerberinnen und Bewerbern Orientierung zu geben, was die Chancen und Herausforderungen eines zwölfmonatigen Freiwilligenjahres betrifft. Später folgen drei Vorbereitungsseminare.

Gibt es auch alternative Angebote?

Wenn die Einreise in ein bestimmtes Land wegen Corona nicht möglich sein sollte, bieten wir den Freiwilligen einen Einsatz in anderen Ländern an. Wir stehen in gutem Kontakt mit unseren Don Bosco Partnern und Einrichtungen weltweit. Für den Fall, dass generell eine Ausreise ins Ausland nicht möglich ist, planen wir akademische Seminare zum Beispiel zu den SDG, den UN-Nachhaltigkeitszielen. Hier haben die jungen Leute auch Gelegenheit zu Begegnung und Austausch. Die Akademie beinhaltet auch Praxiswochen in Jugendhilfeeinrichtungen der Salesianer Don Boscos in Deutschland. Uns ist in dieser schwierigen Zeit ganz wichtig, die jungen Leute nicht allein zu lassen.

Interview: Kirsten Prestin