Don Bosco Volunteers

Steckbriefe

3 Fragen an ...

 

Vorher

Lena Wolf hat 2017/2018 als Don Bosco Volunteer in Vijawada (Indien) mitgearbeitet. Diese Fragen hatte sie uns vor ihrem Abflug beantwortet:
 

Wieso hast du dich für einen Freiwilligendienst im Ausland entschieden?

Ich wollte die Chance nutzen, nach dem Abi etwas von der Welt zu sehen, über meinen Tellerrand zu schauen und dabei nicht nur Tourist zu sein, sondern einen möglichst sinnvollen Beitrag zu leisten.
 

Was macht dich als Don Bosco Volunteer aus?
  
Ich glaube, als Don Bosco Volunteer braucht man eine gehörige Portion Mut, Neugier und Offenheit, aber auch einen Schuss Spontanität und einen Klecks Verrücktheit.
 

Was würdest du den nächsten Freiwilligen raten?

Lasst euch von allen, die so ein Jahr schon einmal gemacht haben, mitreißen und motivieren. Springt vielleicht auch über euren eigenen Schatten und traut euch hinaus in die Welt. Schon nach der Vorbereitung kann dieses Jahr einfach nur noch KLASSE werden.
 
 

Nachher

Und diese danach:

Was hat dir bei deinen Aufgaben als Don Bosco Volunteer besonders Spaß gemacht?

Bei meiner Arbeit mit den Kindern hatte ich viele unterschiedliche Rollen. Ich war nicht nur Lehrerin, sondern gleichzeitig auch Vorbild, Freundin, große Schwester und noch ziemlich viel mehr. Dies war zwar manchmal gar nicht so einfach, unter einen Hut zu bringen, gleichzeitig habe ich dadurch aber auch die Kinder von ganz verschiedenen Seiten und in unterschiedlichen Situation kennengelernt. Es war für mich unglaublich wertvoll, dass die Kinder zu mir kommen konnten, wenn sie etwas auf dem Herzen hatten. Gleichzeitig wussten sie, dass sie mit mir (meistens) jeden Blödsinn machen konnten und dabei haben wir sehr viel Spaß gehabt!
 

Inwiefern hat dich dieses Jahr geprägt oder vielleicht sogar ein wenig verändert?
 
Ich habe dort von überall größte Gastfreundschaft erfahren und von den Kindern eine gute Portion Offenheit und Lebensmut aufgeschnappt. Es hat mich sehr beeindruckt, wie viel man geben kann, wenn man selber nicht so viel hat, wie man Vertrauen aufbauen kann, wenn man selber schon des Öfteren enttäuscht wurde, und wie fröhlich man sein kann, obwohl man vielleicht schon ein schlimmes Schicksal erlitten hat. Ich habe mir vorgenommen, zumindest einen kleinen Teil davon mit nach Deutschland zu nehmen. Ich hoffe, dass ich mich in diese Richtung ein bisschen verändert habe.
 

Warum würdest du anderen empfehlen, sich ebenfalls für ein Jahr als Don Bosco Volunteer zu engagieren?

Du wirst so viele tolle Menschen kennenlernen. Das fängt bei deinen Mitvolontären und Vorbereitern im Inland an, in denen ich eine richtig coole Gemeinschaft gefunden habe, und geht mit den Mitarbeitern und natürlich den Kindern vor Ort weiter. Sie haben mich meistens sehr herzlich aufgenommen und sind für mich in der Zeit zur zweiten Familie geworden.
 
 

Vorher

Ein Jahr als Don Bosco Volunteer stand auch Hendrik Schwörer 2017/2018 bevor. Sein Einsatzort: Keela Eral (Indien).
 

Wieso hast du dich für einen Freiwilligendienst im Ausland entschieden?

Zum einen wollte ich nach zwölf Jahren Schule, die ich zum Gelingen meiner eigenen Zukunft besucht habe, auch anderen Kindern und Jugendlichen beim Erreichen ihrer Träume ein Stück weit weiterhelfen.
 
Zum anderen habe ich unglaublich Lust darauf, eine neue Kultur sowie die Mentalität der Bevölkerung kennenzulernen und interessante Menschen zu treffen.
    

Was wirst du während deines Freiwilligendienstes am meisten vermissen?

Neben meinen Freunden und der Familie, am meisten wahrscheinlich das Schlagzeugspielen, SC Freiburg Spiele und Konzerte zu besuchen und badisch zu schwätze.
 

Was wird dir beim Kofferpacken durch den Kopf gehen?

Nachdem meine Mutter das zehnte Mal gefragt hat, ob ich mir sicher bin, dass die Unterhosen reichen, werde ich mir denken: "Auch wenn sie es nur gut meint, ein Jahr ohne Mutters Fürsorglichkeit wird sicher auch mal ganz schön sein."

 

Nachher

Er ist froh, dass er dieses Abenteuer damals gewagt hat:

Was waren die größten Herausforderungen vor Ort?
 
Die neue Rolle als Lehrer einzunehmen, war anfangs eine große Herausforderung. Da wir so gut wie keine Einführung in unseren "Arbeitsplatz" bekamen, wurden uns zum einen zwar sehr viele Freiheiten gelassen, zum anderen wussten wir aber anfangs nicht so recht, was wir machen sollten. Mit etwas Fantasie und der Hilfe unserer Vorgänger war das aber glücklicherweise bald kein Problem mehr.
 
 
An welchen Moment erinnerst du dich sofort, wenn du an dein Jahr als Don Bosco Volunteer zurückdenkst?
 
An das Lachen der Kinder. Das mag zwar banal klingen, aber es hat mich selbst extrem glücklich gemacht, die Kinder zum Lachen zu bringen. Ich erinnere mich am liebsten an die Momente zurück, in welchen wir ausgelassen Spaß haben konnten und die Hausaufgaben auch mal hinten anstehen konnten.
 
 
Warum würdest du anderen empfehlen, sich ebenfalls für ein Jahr als Don Bosco Volunteer zu engagieren?

Weil man in Deutschland wie auch im Ausland unglaublich interessante Menschen kennenlernt, auf die ich jetzt nicht mehr verzichten wollen würde. Don Bosco hat mich an Erfahrungen sehr viel reicher gemacht, und ich kann jedem nur empfehlen, auch diesen Schritt zu wagen und sich mit offenem Herzen zu engagieren.
 
 
 

Vorher

Im September 2017 ist Daphne Kriegstötter als Don Bosco Volunteer nach Podgorica (Montenegro) aufgebrochen. Das ging ihr dabei durch den Kopf:
 

Worauf freust du dich am meisten, wenn du an deinen Freiwilligendienst denkst?
 
Ich freue mich ganz besonders darauf, neuen Menschen zu begegnen und mit ihnen Zeit zu verbringen, eine andere Kultur kennenzulernen, neue Erfahrungen zu sammeln und eigene Perspektiven zu gewinnen.
 

Was wirst du während deines Freiwilligendienstes am meisten vermissen?
 
Wahrscheinlich mein Bett, die schwäbische Küche, Familie und Freunde und den Bodensee.
 

Welche Momente und Bilder in deinem Freiwilligendienst würdest du am liebsten als Schnappschuss festhalten?
 
Ich denke, ein lachendes, fröhliches Kind, welches ausstrahlt, dass es gerade glücklich ist. Dann noch ein kulturelles Fest oder eine Veranstaltung, die in der Einrichtung sehr wichtig ist. Möglicherweise einen Teller mit einer leckeren typischen, montenegrinischen Speise, da ich Essen liebe. Vielleicht noch ein Bild vom Sonnenuntergang und ein Schnappschuss von mir mit den Kindern, der zeigt, dass mir die Arbeit Spaß macht.
 

 

 

Vorher

Ab September 2017 lebte und arbeitete Lara Schelbert in Nilavarapatti (Indien).
 

Wieso hast du dich für einen Freiwilligendienst im Ausland entschieden?

Ich habe seit Jahren schon den Gedanken bzw. den Wunsch im Kopf gehabt, mich sozial und freiwillig in einem Entwicklungsland zu engagieren. Vieles hat mich geprägt und motiviert, diesen Wunsch weiter zu verfolgen, z.B. meine Ausbildung zur Kinderpflegerin. Ich will die Erfahrungen machen, als Erzieher in einem anderen Land, einer anderen Kultur und besonders mit anderen Menschen pädagogisch zu arbeiten.
 

Was würdest du den nächsten Freiwilligen raten?

Dass sie immer viel Spaß haben sollen, sowohl bei der Vorbereitung als auch während des Freiwilligendienstes, und dass sie immer offen für Neues sein sollen, denn es gibt so viel Neues, das es wert ist, von uns wahrgenommen und eingepackt zu werden! Aber ganz besonders möchte ich ihnen mitgeben, dass sie immer an ihre Wünsche und Vorstellungen glauben sollen, sie festhalten sollen und sie sich die Kraft und den Mut nehmen, diese dann auch zu verwirklichen.
 

Wovor hast du am meisten Bedenken, wenn du an deinen Freiwilligendienst denkst?

Am meisten habe ich noch Bedenken zum Thema "Kofferpacken", ob alles reinpasst, ob ich auch nichts vergesse... Und auch ein bisschen, ob ich der Rolle als Englisch-Nachhilfelehrerin auch gerecht werden kann. Aber ich bin sehr gespannt und offen, es zu versuchen und, so gut wie ich es kann, zu machen. Denn ich sehe es als Herausforderung für mich, an der ich wachsen möchte.

 

 

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Don Bosco Volunteers ist offizielle Entsendeorganisation des "weltwärts"-Programms des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Einsätze sind zudem über den Internationalen Jugendfreiwilligendienst (IJFD) und den Europäischen Freiwilligendienst (EFD) möglich.

Don Bosco Magazin
Titel DB-Magazin 12017

Ein kleines Stück die Welt verbessern: Als „Don Bosco Volunteers" engagieren sich junge Erwachsene wie Lukas, Lisa, Fabian und Thea (Bild oben) in Don Bosco Projekten in Deutschland und weltweit. Warum sie das machen und was ihr Einsatz ihnen selbst, den Menschen vor Ort und unserer Gesellschaft bringt, darüber berichtet das Don Bosco Magazin, die Familienzeitschrift der Salesianer Don Boscos.

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